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Energie- und Emissionsbezogene Bewertung von Energieanlagen

Netzgekoppelte wie netzunabhängige Anlagen zur Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen sind im Betrieb weitestgehend emissionsfrei, jedoch sind mit der Herstellung der Anlagen kumulierte Energieaufwendungen, Schadstoff- und Klimagasemissionen und z.T. hohe Kosten verbunden. Zur Analyse der mit der Herstellung von Photovoltaik-Stromerzeugungsanlagen verbundenen kumulierten Energieaufwendungen und der Schad- und Klimagasemissionen wurde ein Datenbanksystem entwickelt. Basis hierfür sind Materialmengengerüste von bereits untersuchten Anlagen und Komponenten, sowie aktualisierte Daten für die spezifischen kumulierten Energieaufwendungen und Emissionsfaktoren der eingesetzten Materialien.
Durch die Verwendung von Belastungszahlen, die die einzelnen Schadgase z.B. hinsichtlich ihres Säurebildnerpotentials gewichten, können diese zu einer aussagefähigen Größe zusammengefaßt werden. Emissionsfaktoren für die Materialien können über die Aufspaltung der Prozeßketten auf einzelne Energieträger und deren spezifische Emissionsfaktoren berechnet werden.

Der Lehrstuhl entwickelte eine Datenbank mit spezifischen Energie- und Emissionsdaten von einzelnen Stoffen sowie Materialgerüsten, insbesondere für erneuerbare Energien, zur Bewertung von regenerativen Energieanlagen in Bezug auf die zur Herstellung benötigten Energieaufwendungen und die damit verbundenen Emissionen.

Diese Datenbank dient als Grundlage für die Beantwortung der Fragen, welche Energieaufwendungen mit der Herstellung von Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien verbunden sind und welche indirekten („grauen") Emissionen ihnen anzulasten sind.

Eine spezielle Version der Software ist nun frei verfügbar,
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Dieses Projekt wurde durch das BMBF im Rahmen der 'Arbeitsgemeinschaft Solar Nordrhein-Westfalen' gefördert.